« Les Brigands » arrivent à Luxembourg !

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Les Brigands réalisé par Frank Hoffmann et Pol Cruchten sort aujourd’hui mercredi 25 mars 2015 dans les salles au Grand Duché de Luxembourg !

Pour sa première semaine d’exploitation, le film sera montré au Ciné Utopia. Cliquez ici pour voir les séances.

Voici en guise d’introduction un florilège critique venu d’Allemagne, où le film est distribué depuis le 19 mars :

 

« Das ist straff und konzentriert erzählt, in knappenDialogen. Ballast und Nebenstränge gingen über Bord, die Inszenierung greiftflott nach vorne aus. „Die Räuber“ ist ein gefühltes Kammerspiel in edlemDekor. Unter glänzenden Oberflächen gähnen menschliche Abgründe.Tragik-umflorte Figuren im Halbschatten: Szenenbild und Lichtkonzept sindexquisit.
Der Ambient-Maestro Michael Rother hat dazu eine Musik komponiert, die dem Filmeinen Puls gibt. Kalt-warme Flächen wechseln mit rhythmisch tickender Thriller-Spannung.Familien-Drama und Parabel auf die Amoralität der Finanzhaie. Eineselbstbewusste, sehenswerte Schiller-Übermalung. »

Kai-Uwe Brinkmann, Ruhrnachrichten

 

« Der Kinofilm « DieRäuber » ist eine sehr freie Übertragung des klassischen Dramas auf dieheutige Bankenwelt. Das ist gewagt und öffnet dem Trash Tür und Tor. RegisseurFrank Hoffmann badet ausführlich in den Klischees des Genrefilms. So bleibteine archaische Familiensage, zu deren Gelingen insbesondere der großeMaximilian Schell beiträgt. (…) Der Film »Die Räuber » bemüht sich knallig und direkt zu erzählen. (…) Esgelingen dem Luxemburger Regie Duo Hoffmann/Cruchten ziemlich originelle Szenenund die Kameraarbeit von Jerzy Palacz tut ihr Übriges, um eine surrealeGrundstimmung zu erzeugen. »

Josef Schnelle, Deutschlandfunk

 

« Es ist der brüderliche Zwist, der Konflikt zwischenzwei ungleichen Charakteren, die blutsverwandt und doch gänzlich entzweit sind,auf den sich dieser elegante und stilsichere Gesellschaftskrimi konzentriert. »Die Räuber » ist dabei – auch wenn er anfänglich mit einem Bankraubordentlich in Fahrt kommt – kein Actionfilm, sondern vielmehr das dezidierteund fein skizzierte Psychogramm einer Banker-Familie, die ins Korrupteabdriftet und die eigenen Werte verrät. Insofern ist dieser Film durchaus alsKritik an einem fragwürdigen Milieu zu verstehen, in dem Geld die einzigrelevante Währung ist. Die beiden französischen Hauptdarsteller Éric Caravacaund Robinson Stévenin verkörpern ihre Rollen mit Bravour. (…) Auffällig undbesonders gelungen ist die Auswahl der Musik von Michael Rother, die diesemambitionierten Kinostück im Zusammenspiel mit der Bildsprache die betörendeAtmosphäre eines Film noir verleiht. »

Heidi Reutter, Radio Köln

 

« Der Film ist unterhaltsam, flott und voller Anregungen. »

Stefan Keim, WDR 3

 

« Ein eigenwilliges Werk ist so entstanden, das Schillers Glutim eiskalten Gefühlsgewässer der Gegenwart abschreckt. Kein Film fürTheaterfreunde, die « ihren Schiller » sehen wollen. Aber einer fürFilmfreunde mit Lust am Experiment. »

Dorothee Krings,Rheinische Post

 

« Herausgekommen ist ein Film, der Cineasten dazuanimiert, mal wieder ein Schauspielhaus zu besuchen, oder Theatergänger insKino zieht. Häufig sind die Gesichter der Protagonisten Leinwand füllend zusehen, das schafft Intimität. Sehr schön auch die zurückhaltende Wirkung derHandlungsorte. Nichts lenkt von der Aussage des Stücks ab, nichts nimmtbedrückenden Momenten ihre Ausdruckskraft. »

Pamela Broszat, WAZ


« Der kühle Thriller erweist sich als kluge Übertragungdes Dramas in die Gegenwart, angesiedelt im Banken-Milieu. Schillers starkeGeschichte vom Verrat an der Menschlichkeit ist da psychologisch geglättet, inihrer Gesellschaftskritik jedoch bestechend scharf. Und spannend. »

Peter Claus, Getidan

 

« Geradezu ideal für den Einsatz in den Schulen ist dieVerfilmung von Schillers Drama « Die Räuber ». (…) Auch in SachenFilmmusik haben die Regisseure ganz bewusst auf Aktualität gesetzt: Dierhythmischen Synthesizer-Klänge des Komponisten Michael Rother dürften ein jüngeresPublikum ebenso ansprechen wie Songs von « The Cure » und »Siouxsie and the Banshees ». (…) Man kann „Die Räuber“als Kriminalfall und menschliches Dramamoderner Prägung anschauen. Man kann ihn aber ebenso als Adaption einesliterarischen Klassikers genießen. »

Jochen Kürten, Deutsche Welle

 

« In seinen besten, oder besser: seinen interessantestenMomenten ist „Die Räuber“ faszinierendes Stückwerk. Gerade wenn Hoffmann undCruchten visuell inszenieren, mit Bildern arbeiten, die Einsamkeit Karls durch langeAutofahrten oder die Kälte der Glastempel der Moderne evozieren, gelingen ihnenkraftvolle Momente. »

Michael Meyns,Programmkino.de

 

« Am Ende haben sie sich erfolgreichfreigespielt von der Vorlage, wirken „Die Räuber“ eher, als wäre es ein Stückvon Bert Brecht, in dessen „Dreigroschenoper“ es ja heißt „Was ist ein Einbruchin eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“  »

Stefan Benz, Darmstädter Echo

 

« Als Intendant der RuhrfestspieleRecklinghausen ist Hoffmann vor allem für seine Theaterarbeit bekannt, währendCruchten vornehmlich Filme dreht. Vielleicht hat es genau diese Paarunggebraucht, um den historischen Stoff zu einem packenden Film Noir zuverarbeiten, der Schillers Essenz bewahrt, aber auch brandaktuell und in keinerWeise theatralisch daherkommt. Ein stilsicheres Äußeres und treibendeElektrobeats treffen den Zeitgeschmack, während ein exzellentes,internationales Ensemble echte Gefühle erzeugt, anstatt sie nur zu behaupten.Wer dereinst ohne Hintergrundwissen im nächtlichen TV in diesen Film hineinzappt,wird seinen Arbeitskollegen anderntags von einem coolen, kleinen Thriller überFamilienzwist und Finanzschweinereien vorschwärmen. Den alten Schiller würdedas bestimmt freuen. »

André Wesche, Nordkurier

 

« Ihr Film ist ein spannendes Experiment (…) mitgroßartigen Darstellern – allen voran Maximilian Schell in seiner letztengroßen Kinorolle als herrisches Oberhaupt des Banker-Clans. »

Movie-Maze

 

« Die Großaufnahmen bei Streitszenen lohnen sich vor allem, wenndie Kamera auf dem Gesicht von Isild Le Besco ruht. Hohe ­Wangenknochen,grandios hochmütiger Blick, dann wieder kaum merkliches Zucken um denMundwinkel, wenn sie leidet, sich verletzt fühlt. (…) Grandios auch MaximilianSchell in seinem letzten Auftritt: Sehr fein lässt er in der Schwebe, ob erwirklich nichts von den Machenschaften des Sohnes Franz weiß oder sieschweigend toleriert, ja gutheißt. »

Nicole Golombek, Stuttgarter Nachrichten

 

« Mit „Die Räuber“ übersetzen Frank Hoffmann und PolCruchten in Co-Regie Schillers Drama in ein aktuelles Setting. (…) Ein letztesMal zeigt Maximilian Schell (Das Urteil von Nürnberg) als gebrochener alterMann sein Können. »

MoritzMatzmorr, Filmkritik der Düsseldorfer Filmkunstkinos

 

« Robinson Stévenin ist ein aasiger Schurke undMaximilian Schell ist in seiner letzten Rolle ein würdevoller Patriarch undprächtig zerrissen. »

Hubert Spiegel,FAZ

 

« Moderneund eigenwillige Interpretation von Schillers gleichnamigem Bühnenstück um zweiverfeindete Brüder in der europäischen Bankiersszene. Höchst ambitioniert kommtdas Werk des luxemburgischen Regie-Duos Frank Hoffmann und Pol Cruchtendaher.  (…) Neben den beiden von ÉricCaravaca und Robinson Stévenin verkörperten Brüder setzen vor allem FrankreichsCharakterschauspielerin Isild Le Besco (« Der Unberührbare ») als derenals Vermittlerin auftretende Schwester und der 2014 verstorbene MaximilianSchell, der als dominantes Familienoberhaupt ein letztes Mal seine gewaltigeLeinwandpräsenz aufblitzen lässt, die Glanzpunkte. Handwerklich ist an »Die Räuber » nichts auszusetzen. Das Produktionsdesign ist stimmigund dem eleganten Ambiente angepasst, die Kamera produziert kristallklareBilder der Upper Class, in der die Herren edles schwarzes Tuch tragen und »frau » im engen roten Kostüm für den Kontrast sorgt. »

Lasso, Kino.de

 

« Die Räuber ist hervorragend ausgeleuchtet und fotografiert. Wenn IsildLe Besco in ihrem roten Abendkleid gleich zu Beginn des Films durch die Räumewandelt und die agile Kamera hinter ihr herschwebt, kann sich das auf dergroßen Leinwand sehen lassen. Auch in der Wahl der Einstellungsgrößen und inder Art, wie sie die Figuren darin positionieren, durch Türen rahmen oder inSpiegeln ins Unendliche vervielfachen, heben sich die Regisseure klar von einerTheaterinszenierung oder von Fernsehformaten ab. »

Falk Straub, Kino-Zeit.de